Effektiveres Workout: 3 Angewohnheiten, die du dir besser schnell abgewöhnst

Ich bin ein extrem ungeduldiger Mensch, wenn es darum geht, sichtbare Resultate zu sehen – und das in allen Lebenslagen. Im Fitnessstudio und beim Workout draussen in der freien Natur kommt das ganz besonders oft zum Tragen: ich möchte viel erreichen in möglichst wenig Zeit und dabei den maximalen Spass herausholen. Ich sehe dabei immer wieder Leute im Gym oder beim Joggen, die immer wieder in die selben alten Angewohnheiten zurückfallen, die ihnen den Spass, die Motivation und vor allem den Erfolg beim Sport madig machen!

Dies sind die 3 Angewohnheiten, die du dir für ein effektiveres Workout besser schnell abgewöhnst:

1. Sportdrinks und Powerriegel

Seien wir einmal ehrlich – jeder träumt doch davon, der Natur ein wenig auf die Sprünge zu helfen und mit isotonischen Sportdrinks, Proteinshakes und Powerriegeln mehr Kraft und Ausdauer zu erlangen. In den Gyms dieser Welt wird einem gern weiss gemacht, dass wir mit Hilfe von speziellen Sportler-Nahrungsergänzungen und Co. schneller Muskeln aufbauen, besser aussehen und länger durchhalten. Vergesst das einfach! Mit diesen extra Kalorien verderbt ihr euch den Trainingseffekt. Die vielen künstlichen Zusatzstoffe in den Industrieprodukten und den hohen Preis für die Supplements könnt ihr euch sparen.

Wer zum Training geht, sollte besser eine dreiviertel Stunde vorher einen gesunden Snack zu sich nehmen, um Kraft und Ausdauer zu haben. Für das Training bietet sich stilles Wasser an – Leitungswasser tut’s, oder ihr trinkt Zitronenwasser, das hat noch eine Reihe weiterer Vorzüge.

Ein weiterer Tipp ist Chia Fresca, das Sportlergetränk, das super hydriert, Proteinpower bietet und ganz fein schmeckt. Man mixt es mit wenig Aufwand selbst an (siehe unser Gesundleben-Chia-Fresca-Rezept).

2. Ellipsentrainer, Crosstrainer

Vor allem Frauen verfallen gern in den Wahn, ihre Sporteinheit auf dem Crosstrainer abzuarbeiten. Dabei bietet das Gerät keinen wirklichen Vorteil zu anderen Geräten im Fitnessstudio, ganz im Gegenteil: der Bewegungsablauf ist nicht natürlich, höchstens besonders schonend. Muskelpartien, die einem im Alltag unterstützend helfen, werden dabei nicht trainiert. Der Ellipsentrainer hat aber auch sein Gutes. Er ist perfekt zum Aufwärmen geeignet, da man schnell und effektiv ohne grosse Verletzungs- oder Zerrungsgefahr in den richtigen Pulsbereich kommt. Dazu werden alle Partien einbezogen, wenn auch kaum belastet. Besser für ein Ausdauertraining sind daher das klassische Laufband (am besten mit Steigung), der Stepper oder das Fahrrad geeignet. Auch wer vor allem Kalorien verbrennen möchte, sollte sich überlegen, ob man das nicht besser mit einem effektiven, funktionalen Training erreichen kann (und ja, kann man!).

3. Durchgehendes Tempo

Nichts ist so öde und ineffektiv, als ein Training mit immer gleicher Intensität und dem immer gleichbleibenden Tempo. Dennoch begegnen mir auf der täglichen Laufrunde kaum Sportler, die ein Intervalltraining durchführen (Tipps dazu in unseren Läuferbeiträgen).

Das gleiche gilt für das Fitnessstudio. Ich werde immer wieder schräg angeschaut, da ich fleissig Programme nutze, die mit HIIT-Sessions arbeiten, indem also kurze, schnelle, intensive Phasen mit hohem Puls und langsamere Phasen im normalen Pulsbereich abwechseln. Auf drei Minuten moderatem Laufen folgen zum Beispiel 30 Sekunden Sprint oder Berganlaufen. Diese Trainingstechnik belastet die Muskeln so, dass man schneller zu einer Muskelerschöpfung kommt. Man erreicht damit in kürzerer Zeit sein Trainingsziel. Diese Technik lässt sich in eigentlich allen Bereichen und ganz besonders gut im Krafttraining einsetzen.

Es gibt noch weitere Tricks, die für ein effektiveres Workout wichtig sind. Zum Beispiel sollte man sich selbst beobachten und alle anderen Aktivitäten beim Sport fallen lassen – in der Zeit wird weder auf das Smartphone geschaut, noch im Spiegel kontrolliert, ob die Frisur noch sitz. Solche Dinge führen nur zu Pausen, die den Ablauf im Training stören.

Und: man sollte die Erholungsphase nach dem Training nicht zu kurz kommen lassen! Lest dazu unsere Tipps für die Recovery-Zeit nach dem Sport:

[grey_box]sport, fitness, lifestyle and people concept - group of men flexLESETIPP: Sport und Erholung – so beschleunigt ihr die Recovery-Phase nach dem Training
Egal ob ihr zu den Anfängern, Fortgeschrittenen, Freizeitsportlern, Profis, Ausdauersportlern oder Bodybuildern gehört: zu jedem Training gehört eine anständige Recovery-Phase, in der sich der Körper erholt und Muskeln aufbaut. Die Erholungsphase ist das A und O. Denn den gewünschten Trainingseffekt, euren Erfolg, erlangt ihr nur, wenn ihr auf euren Körper acht gebt und ihm Zeit gibt. (weiterlesen)[/grey_box]

0
Schreiben einen Kommentar
  1. […] EFFEKTIVERES WORKOUT: 3 ANGEWOHNHEITEN, DIE DU DIR BESSER SCHNELL ABGEWÖHNST Ich bin ein extrem ungeduldiger Mensch, wenn es darum geht, sichtbare Resultate zu sehen – und […]

  2. […] auf Dehnübungen setzen. Streching vor und nach dem Sport ist aber das A und O für einen tollen Trainingserfolg – es hält euch jung, geschmeidig, sowie beweglich. Und wir erklären euch, […]

  3. Avatar

    Guido

    16. April 2015 um 15:54 Uhr

    Wo ist mein Kommentar?

    • Nadine Dressler

      Nadine Dressler

      16. April 2015 um 16:43 Uhr

      Gute Frage. Ich seh keines 🙁

  4. […] kann so quälend anstrengend sein. Muss aber gar nicht sein. Mit Flexibar erreicht man schnell sichtbare Erfolge und hat noch Spass […]

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.