Fitness 2.0: Kampfsport statt Hantelstemmen

Wie hat sich das Fitnessbedürfnis aus Kundensicht verändert?

Das Kundenbedürfnis hat sich dahingehend geändert, dass man gerne Fitness mit Lernen verbindet, d.h. man möchte nicht „nur“ ein Fitnessprogramm abspulen, sondern gleichzeitig neue Fähigkeiten erwerben, die einem im Alltag nützlich sind. Der Eigenschutz ist ein immer wichtiger werdendes Thema heutzutage, deshalb sehen hier viele Menschen einen optimal mit körperlicher Fitness zu kombinierenden Lerninhalt.

Zudem soll Fitness einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag bieten. Es ist auch deshalb wieder wichtiger geworden, die körperliche Tätigkeit ein einer Gruppe mit Gleichgesinnten zu erleben. Zusammen trainiert und lernt es sich leichter – man motiviert sich gegenseitig. Nicht zu unterschätzen ist die auch Möglichkeit, auf diesem Wege neue Bekanntschaften zu schliessen.

Wohin geht der Trend?

Der Trend geht heutzutage zurück zur natürlichen Bewegung. Parcours und Streetworkouts stossen auf grosse Beliebtheit, freies Bewegen anstatt starre Trainingspläne wird gewünscht. Mit WingTsun entsprechen wir dieser Marktveränderung sehr: Fitness in Kombination mit Lernen wie auch natürliches Bewegen sind bereits seit jeher im WingTsun möglich und liegen in der Natur der Sache, speziell wenn man bedenkt, dass WingTsun – wie nur wenig andere Bewegungssysteme überhaupt – die natürliche, ökonomische und kräfteoptimierte Bewegungsweise anstrebt.

Wie geht ihr mit Wing Tsun auf diese Marktveränderung ein?

Angepasst hat sich WingTsun in seinem Angebot in Punkto Kurzlebigkeit. Heutzutage will man heute dies und morgen schon was anderes, man arbeitet viel und hat wenig Freizeit. Kurz, Menschen wollen sich viel weniger für etwas länger verpflichten als noch vor 10 Jahren. In unserem Angebot sind deshalb neu auch dreimonatige Kurse zu finden, ebenso Selbstverteidigungstage. Die Inhalte sind so abgestimmt, dass auch Personen, die sich nur kurz Zeit nehmen wollen oder können, von ihrem gewählten Kurs optimal profitieren.

Oft ist es dann so, dass die TeilnehmerInnnen doch länger bleiben, weil sie in der kurzen Zeit Gefallen und/oder neue Bekannte finden, was und besonders freut.

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Was für einen zusätzlichen Mehrwert nebst der körperlichen Fitness bietet ihr den Kunden mit Wing Tsun?

WingTsun lehrt in erster Linie Selbstverteidigung, d.h. gefährliche Situationen zu erkennen, sie zu vermeiden, Konflikte zu entschärfen und Angriffe abzuwehren. WingTsun verwendet dabei ausgeklügelte Bewegungen statt rohe Kraft, weshalb es für klein und gross gewachsene Menschen, Frauen und Männer und Teilnehmer jeden Alters geeignet ist. Durch das Training entsteht auch eine geistige Fitness, eine Wachsamkeit, geschärfte Beobachtungsgabe und nicht zuletzt ein gestärktes Selbstvertrauen, weil man gelernt hat, sich zu behaupten.

In hohem Masse schult WingTsun die eigene Körperwahrnehmung und dadurch verbessert sich die eigene Bewegungskompetenz. Es werden körperliche Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Beweglichkeit und Timing gefördert, ein Plus, das einem bei allen Tätigkeiten zu Gute kommt.

Ist Wing Tsun genauso effektiv wie ein Studiotraining oder Crossfit-Training?

WingTsun ist ein wesentlich umfassenderer Unterricht als Studiotraining oder Crossfit und lässt sich entsprechend nur bedingt vergleichen. Der rein körperliche Aufbau geht etwas langsamer von statten, ist dafür nachhaltiger, da die Struktur Zeit hat, sich umfassend anzupassen. Die Bewegungskompetenz, welche über das Nervensystem gelernt und gespeichert wird, wird auch in Zukunft immer abrufbar sein.

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  1. Christoph Pfister

    3. August 2016 um 11:45 Uhr

    Dies alles gilt nicht nur für die jüngere, sondern auch für die zunehmende Zahl an älteren Menschen. Ich habe das Glück nun seit mehr als 26 Jahren WingTsun nützen zu dürfen, um gesund älter und glücklicher zu werden. Es gefällt mir, dass die Prinzipien dieser alten chinesischen Kampfkunst ganz einfach auf den stressigen Alltag in Europa übertragen werden können.

  2. Alexander Müller

    8. August 2016 um 17:13 Uhr

    Neben den all den asiatischen Kampfsportarten gibt es natürlich auch anspruchsvolle europäische Kampfsportarten wie z.B. historisches Fechten. Es ist eine Kampfsportart, die Ausdauer, Geschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit, Taktik und technisches Können benötigt und einen idealen Ausgleich zum Alltag schafft. In den grösseren Schweizer Städten wie Bern, Basel, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich gibt es Fechtschulen, die historisches Fechten anbieten.

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