Fitnesstrends für 2015

Auf welche Trends müssen wir uns in diesem Jahr einstellen, was Sport und Fitness betrifft? Dieser Frage ist das renommierte Journal des American College of Sports Medicine nachgegangen. Das College befragt dazu seit 2006 Sportbegeisterte und Experten zu den kommenden Tendenzen in der Fitnessbranche. Mit diesen Trends wird beobachtet, wie sich die Sportbewegung entwickelt. Es ist vielmehr eine Prognose der aktuellen Entwicklungen und reflektiert weniger die Marketingbemühungen der Sportstudios und Fitnessbekleidungs-Hersteller.

Grosse Überraschungen gibt es für dieses Jahr übrigens nicht. Es gibt damit keine echten Newcomer auf der Liste des Colleges, aber sicher einige Sporttrends, unter denen sich so manch einer noch gar nichts vorstellen kann.

Die drei grössten Trends für 2015 sind:

  • Body Weight Training – das Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht („Fit ohne Geräte“)
  • High-intensity Intervall Training – hochintensives Intervall Training (HIIT)
  • Fitness mit ausgebildeten, qualifizierten und zertifizierten Personaltrainern

Klingt interessant, oder? Wir werden uns die drei Trends demnächst genauer anschauen und suchen dafür noch Sportler in der Schweiz.

Yoga, Functional-Training und Outdoor-Aktivitäten gehören nach wie vor zu den Fitnessangeboten, die hoch im Kurs sind. Das Ranking zeigt jedoch, dass der Sport wieder vielmehr als eine tolle Freizeitaktivität und ein gesunder Ausgleich verstanden wird.

Die einzige Überraschung auf der Liste ist das vielerorts hoch gejubelte Zumba. Zumba ist von den Top 10 in den vergangenen Jahren abgestürzt auf Rang 28. Das zeigt aber auch, wie wenig echten Einfluss die von Unternehmen gelenkten Trends haben.
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Kommentar

Gottseidank gehört Zumba, das in meinen Augen meist schlecht durchgeführte Tanz-Training, endlich nicht mehr zu den Fitnesstrends. Versteht mich nicht falsch – ich freue mich über jeden, der Spass an der Bewegung mit Zumba findet. Aber Zumba als Fitnesstrend wie einst das Aerobic zu verkaufen, ist schlichtweg Hohn. Hierbei werden nur Kalorien verbrannt durch das Herumgezappel, funktionelles Training für den Aufbau bestimmter Muskelgruppen oder ordentliches Streching findet zumeist gar nicht statt. Besonders für Untrainierte kann das nach hinten los gehen und zu Zerrungen und anderen Sportverletzungen führen.

Die Trends 2015 sind dagegen vorrangig auf funktionelles Training und auf Problembereiche bezogen. Wir sind gespannt, welcher Trend sich auch in der Schweiz in diesem Jahr durchsetzt!

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  1. […] – oder wie eine „Planke“. Ganz neu sind solche Übungen beileibe nicht. Aber durch die Fitnesstrends wie Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht und functional Training werden die Übungen immer […]

  2. […] Fitnesstrends sollte man nicht allen hinterher laufen. Es gibt aber auch immer einmal Ausnahmen, die man sich genauer anschauen sollte. Einige haben es in sich und bringen viel mit wenig Aufwand – so wie etwa Functional Training. […]

  3. […] Walking gehört unbestritten zu den Trendsportarten, die in den letzten Jahren richtig populär geworden sind. Dabei hängt dem Ausdauersport ein […]

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