Heute schon geplankt? Was der neue Trend Planking für eure Fitness tun kann

Planking ist derzeit super in. Wir haben uns die Leibesübungen deshalb einmal genauer angeschaut und geben euch einige Tipps für gelungene Planks.

Doch vorweg: was ist Planking überhaupt? Der Begriff kommt aus dem US-amerikanischen und heisst so viel wie „Planken“. Gemeint ist die Sportübung, bei der es ganz auf die Anspannung der Muskulatur ankommt – man macht sich für einen Zeitraum von mindestens 30 Sekunden stocksteif wie ein Brett – oder wie eine „Planke“. Ganz neu sind solche Übungen beileibe nicht. Aber durch die Fitnesstrends wie Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht und functional Training werden die Übungen immer beliebter und bekannter.

Was bringt es?

Planking macht nicht nur Spass sondern ist die perfekte Ganzkörperübung. Es gibt zahlreiche Abwandlungen, daher kann man mit dem Planking auch so viel erreichen. Es ist super für den Rücken und für die Bauchmuskulatur. Interessant ist, dass man mit diesem Training sehr einfach lernen kann, Muskelpartien ganz gezielt anzuspannen. Damit hat die Übung auch einen praktischen Nutzen für alle weiteren Sporteinheiten, zum Beispiel an Geräten im Fitnessstudio. Denn das Planking verhilft selbst Ungeübten zu einem guten Körpergefühl und zu einer guten Körperspannung.

Die Anspannung bei der Übung verbunden mit den Ruhephasen ist dabei nicht zu unterschätzen. Um dabei zum Beispiel einen geraden Rücken und eine Grundspannung über die Zeit zu halten, benötigt man einiges an Kraft. Die Muskulatur ermüdet dabei – und genau das ist das Ziel eines jeden Trainings, um die Muskeln zu stärken und Muskeln aufzubauen.

Tipps

Planking ist also keineswegs eine leichte Übung, die man man eben ausführt. Am besten wärmt man sich zunächst auf, mit ein wenig Laufen und Lockerungsübungen. Nach kurzen Dehnübungen und erst, wenn die Muskulatur wirklich warm gelaufen ist, startet man mit den Grundübungen. Am besten funktioniert es auf einer Gymnastik- oder Yogamatte. Das schöne am Planking ist aber, dass man es eigentlich überall machen kann.

Wer die Planks in seinen Fitnessplan einbauen möchte, sollte erst einmal mit einfachen Ausführungen beginnen und vor einem Spiegel oder mit einem Helfer starten, um eventuelle Fehlhaltungen korrigieren zu können. Da es beim Planking um das Verharren in einer Stellung mit einer guten Körperanspannung geht, schleichen sich dabei schnell Fehler ein, beispielsweise ein runder Rücken und zu wenig Anspannung oder schräge Haltungen und ein schlecht gestreckter Hals. Eine helfende Hand, die zum Beispiel einmal leicht gegen den Bauch oder gegen den Rücken drückt, ist für Anfänger Gold wert.

Zudem sollte man mit einer Sportuhr oder einem Timer arbeiten, der einen die Intervalle vorgibt. Die Uhr gibt dabei die vor, wie lang die Anspannung gehalten werden sollte. Gut sind zum Beispiel 30 Sekunden Intervalle. Wer länger schafft, hält die Anspannung einfach über mehrere Intervalle. Dann folgt eine halbe Minute Pause und die nächste Planking-Übung. Passende Übungen stellen wir euch demnächst vor.
plankchallenge

Der Hype

Wie gross dieser Fitnesstrend ist, hat vor kurzem erst eine Aktion bei Facebook gezeigt. Dort hatte der Wiener Sportlehrer und Sportwissenschaftler Daniel Malik zur Planing-Challenge aufgerufen. Fast 600.000 begeisterte Planker haben die Herausforderung bislang angenommen werden sich noch bis Anfang März den Übungen widmen.

Seine Seite hat fast 35.000 Fans. Dort findet man regelmässig neue Tipps und Anregungen für Übungsvarianten.

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  1. […] macht Spass. Warum der neue Sporttrend so effektiv ist, haben wir euch bereits in der vergangenen Woche erklärt. Nun soll es an ein paar Übungen für Anfänger gehen. Mit deren Hilfe schafft ihr es in […]

  2. […] kommt man ums Planking kaum herum. Es ist trendy, macht Spass und es gibt kaum etwas besseres, mit dem ihr euch so richtig […]

  3. […] Trick dabei stammt aus dem Profisport. Ganzkörperübungen sind effektiver und bringen somit auf die Dauer einen besseren Trainingserfolg. Und ja, das geht […]

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