Junge Kaderleute spielen Curling?

Wie funktioniert Curling?

Diese Frage stellten sich auch einige Teilnehmer, die frühmorgens bei Mike Gamboni, einem erfahrenen Curler, ein erstes Einführungstraining besuchten. Etwas verunsichert und doch voller Vorfreude standen ein schweizweit tätiger Schuhunternehmer, ein Kommunikations- und Marketing Profi und die Inhaberin eines Kosmetikstudios erwartungsvoll am Rand des Curlingspielfeldes. „Curling ist eine Eissportart“, begann Mike Gamboni bei den wirklichen Basics „zwei Mannschaften spielen gegeneinander, ein Curling-Match besteht aus acht bis zehn Einzelspielen, die wir als End bezeichnen. Die Mannschaft, die am Ende einen ihrer Curlingsteine im Zentrum des sog. House hat, kann sämtliche Steine als Punkte schreiben, die näher beim Zentrum des House liegen als gegnerische Steine.“ Soweit haben die Newcomer alles verstanden. Dass der eine Schuh slidet, der andere standfest auf dem Eis weilt, macht auch Sinn. So könnt ihr euch abstossen, sliden und den Curlingstein solange kontrolliert begleiten, wie nötig, jedoch maximal bis zur Hog Line.“

Mit Besen ausgerüstet – durch Wischen – kann ein zu langsamer Stein weiter gleiten – machen sich die Newcomer an ihr erstes Spiel und gewinnen sogleich gegen ein Thuner Team das erste End. Dass es sich wirklich nur um Anfängerglück handelt, war unseren Anfängern noch nicht klar, doch Freude machten die ersten Gehversuche auf dem Eis allemal: „Meine Knie schmerzten nach dem zweiten Tag und sogar Muskelkater machte sich bemerkbar“, meint ein Geberit Exportmitarbeiter. Doch die Freude überwiegte.

Was macht den Reiz des Curlings aus?

„Die Verbindung aus Sport und Spiel ist es, die den Reiz des Curlings ausmacht“, sagt der Bieler Executive-Coach Tom Rychiger, der seit Jahren nach Kandersteg fährt. Selbstverständlich kommt bei der jungen Wirtschaftskammer auch das Networking nicht zu kurz, Sozialprojekte werden angedacht, Projekte geplant
und Kongresse vorbereitet. Begeistert sind auch unsere Zürcher Newcomer, die den Weg das erste Mal aus Glatteis fanden. Kommunikationsprofi und Werbesprecher Stephan Lendi hat sich nicht das letzte Mal nach Kandersteg gewagt: „Curling ist ein Teamsport und funktioniert auch nur dann optimal, wenn jeder seiner Aufgabe nachkommt und gleichzeitig mit allen Teammitgliedern in ihren Funktionen kommuniziert.

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