Laufen mit dem Hund – Tipps für Jogger, die ihren Vierbeiner mitnehmen

Mit seinem Hund eine Runde zu Joggen anstelle nur langsam um den Block Gassi zu gehen, ist ein tolles Workout – sowohl für den Hund als auch für einen selbst. Wer sowieso jeden Tag bei jedem Wetter vor die Türe muss, kann den täglichen Gassi-Gang auch zum eigenen Fitnessmoment werden lassen.

Dazu ist der eigene Hund ein perfekter Laufpartner. Er passt sich mit etwas Übung haargenau an den Laufrhythmus seines Herrchens oder Frauchens an und man muss sich nicht mit ihm unterhalten. Bei einem menschlichen Begleiter ist das oft anders. Für den Hund ist die Abwechslung willkommen. Zudem motiviert der kleine Vierbeiner einen auch, die nächste Runde zu drehen. Für ganz junge und für ältere Hunde oder Tiere mit Vorerkrankungen ist der Sport allerdings nichts. Junge Hunde sind noch sehr übermütig und sollten nicht so stark belastet werden. Sobald er aber ausgewachsen ist, steht dem Laufen mit dem Hund nichts mehr im Wege.

Winter Running Woman

Um eine gute Routine zu bekommen, sollte man aber einige Dinge beachten, damit es für beide Sportler zum Vergnügen werden kann:

  • Für Beide sollte, falls es gesundheitliche Einschränkungen geben könnte, vor der ersten Laufrunde einen Arzt-Check geben. Besonders für ältere Hunde könnte eine Gelenküberlastung sonst zu einem Problem werden.
  • Ausrüstung: Die Leine zum Gassi-Laufen sollte kurz sein. Bei einer Länge von 80-120cm (je nach Grösse des Hundes) bleibt der Hund nah am Menschen und kann besser geführt werden. Praktisch ist ein Brustgeschirr, das die Last besser verteilt. Die Leine ist wichtig, um den Hund jederzeit im Griff zu haben – und um das Tempo zu bestimmen. Der Hund sollte nicht derjenige sein, der euer Tempo beeinflusst!
  • Beide Läufer sollten in der Dunkelheit oder bei trübem Wetter auf leuchtende, reflektierende Elemente achten, um besser gesehen zu werden. Für Hunde gibt es leuchtende und blinkende Leinen, Halsbänder und sogar kleine Warnwesten!
  • Je nach Strecke und Wetter sollte man genügend Wasser dabei haben, und vielleicht auch ein kleines Motivations-Leckerli.

Ganz wichtig ist es seinen Hund zu beobachten, wie ihm die neue Situation gefällt. Am Anfang übt man ein wenig die neue nahe Körperhaltung, damit man einen gemeinsamen Rhythmus findet. Ziel ist es, dass sich der Hund dann ganz auf die Geschwindigkeit des Herrchens einstellt. Für beide soll der Sport Spass bedeuten. Da der Hund von Natur aus einen Bewegungsdrang hat, müsst ihr ihn vielleicht am Anfang etwas einbremsen. Denn er wird selten anzeigen, dass er nicht mehr kann, sondern sich vielmehr überlasten. Daher sollte man die Streckenlänge nach und nach steigern und lieber langsamer beginnen.

Für Fortgeschrittene

Laufen mit dem Hund geht natürlich auch ohne die Leine. Dazu muss euer Begleiter sich aber gut auf euch einstellen und natürlich perfekt hören. Nicht überall ist es dazu erlaubt, seinen Hund frei laufen zu lassen. Für Hund und Herrchen ist es ohne Leine in vielen Situationen sicher angenehmer, da das Führen an der Leine auch schon einmal mit Ziehen mal von der einen, mal von der anderen Seite verbunden ist und besonders für den Hund unangenehm werden könnte.

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