Shiatsu

Shiatsu ist eine aus Japan stammende Methode zur Körpertherapie. Sie entwickelte sich aus traditionellen chinesischen Behandlungsweisen und beruht auf dem System der Einheit von Seele, Körper und Geist der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Übersetzt bedeutet der Begriff Shiatsu so viel wie Fingerdruck. Bei einer Shiatsu-Massage kommt der ganze Körper des Therapeuten zum Einsatz. Auf diese Weise stellt der Therapeut eine energetische Beziehung zu seinem Patienten her.

Der Ablauf einer Shiatsu-Sitzung

In einem ersten Gespräch erfasst der Therapeut die Beschwerden seines Patienten. Durch das Berühren von energetischen Zonen kann er feststellen, in welchen Bereichen Ungleichgewichte im Energiehaushalt vorhanden sind. Durch die Shiatsu-Methode werden die Schwankungen wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Die Behandlung wird auf einer Liege oder einem Futon durchgeführt. Durch die Anwendung von speziellen Techniken, in denen der Therapeut seinen Körper ganzheitlich einsetzt, können Blockaden gelöst, Muskeln gelockert und niederenergetische Bereiche mit neuer Energie versorgt werden. Der Therapeut geht dabei äußerst behutsam vor und arbeitet stets mit Bewegungen aus seiner Körpermitte heraus. Während der Behandlung herrscht in dem Raum eine meditative Stille. Diese erlaubt dem Klienten, sich in sich selbst einzufühlen und auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören.

Anschließend kommt es erneut zu einem Gespräch. In diesem wird über die weiterführenden Behandlungsmöglichkeiten gesprochen. Auch können Hinweise gegeben werden zu Übungen, die der Patient eigenverantwortlich zuhause ausführen kann oder auch Maßnahmen zu seiner Gesundheitsvorsorge eingeleitet werden.

Bei welchen Beschwerden wird Shiatsu angewendet?

Shiatsu kann helfen, eine Vielzahl an Beschwerden zu lindern oder als eine begleitende Therapiemaßnahme unterstützend wirken. Viele Menschen, die eine Shiatsu-Behandlung aufsuchen, klagen über Schmerzen. Häufig sind dabei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Verspannungen. Shiatsu hilft, diese Verspannungen und Schmerzen zu lösen, indem es die Muskeln lockert und entspannt. Die Behandlung kann individuell an den Patienten angepasst werden und daher ideal auf dessen Beschwerden abgestimmt werden.

Doch auch bei Stresssymptomen wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Verdauungsproblemen und Erschöpfung suchen Klienten die Shiatsu-Behandlung auf. In individuellen Krisen, die das Leben bietet, unterstützt Shiatsu den Patienten, wieder zu sich selbst zu finden. Es hilft dabei, ganzheitlich zu entspannen und neue Lebensenergie zu schöpfen. Auf diese Weise erhöht es die Leistungsfähigkeit und stärkt die körpereigenen Ressourcen. Shiatsu hilft, mit Stress umzugehen und diesen loszulassen. Es bringt Körper, Seele und Geist in Einklang miteinander.

Shiatsu

Die Wirkung von Shiatsu

In einer Studie der Gesellschaft für Shiatsu (SGS) konnten die positiven Wirkungsweisen der Shiatsu-Behandlung nachgewiesen werden. So bewerten 47 % ihr Allgemeinbefinden und ihre Ausgeglichenheit als „viel besser“, 52 % wählen die Option „besser“. Die körperlichen Beschwerden empfinden 37 % als „viel besser“ und 61 % als „besser“. Die positiven Auswirkungen auf das seelische Befinden stellen 40 % als „viel besser“ und 51 % als „besser“ dar.

Hinsichtlich ihrer körperlichen Beschwerden geben die Patienten an, dass die Schmerzen sich verringert hätten oder sogar vollständig verschwunden seien. In Bezug auf seelische Aspekte fühlen sich die Klienten deutlich ausgeglichener und entspannter. Sie hätten in den Behandlungen eine innere Ruhe gefunden, die sie belastbarer macht für ihr Leben. Der allgemeine Gesundheitszustand der Patienten verbessert sich, sie fühlen sich wohl und stahlen Lebensfreude aus.

Shiatsu eignet sich für Menschen aller Altersgruppen. Es hilft, Beschwerden zu lindern und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Shiatsu-Behandlung gibt neue Lebensenergie und stärkt Körper, Geist und Seele.

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