Tipps, mit denen Ihr euren Laufstil verbessert – Hit Sessions

Wer schon länger läuft, kennt vielleicht das Problem der Einöde, der fehlenden Herausforderung und der langsam aber stetig abnehmenden Motivation, an seinem Training einmal etwas zu ändern. Die wöchentliche Laufeinheit ist für viele Freizeitsportler eine feste Institution geworden, die manchmal aber viel mehr als Pflichtübung durchgezogen wird, als das man wirklich seinen Spass daran hat. Man läuft drauf los, ohne ein echtes Ziel vor Augen zu haben, ausser, dass man wieder daheim ankommen will. Dabei sollte es so einfach sein.

Tipps für Läufer gibt es nahezu endlos viele. Drei ganz grundlegende Anregungen, die einem aber auf jeden Fall helfen, mehr Schwung und Abwechslung in das Training zu bringen, kann jeder einfach umsetzen, um seinen Laufstil zu verbessern:

Es geht dabei um die Steigerung des Trainingserfolgs, um neue Herausforderungen und um eine neue Sichtweise auf den Sport. Den ersten Tipp haben wir euch bereits ausgiebig erläutert. Heute stellen wir den zweiten Tipp genauer vor.

HIT-Sessions einlegen – Tempo wechseln

Die besagte Einöde beim Laufen stellt sich oft ein, weil man genau im Rahmen seiner möglichen Geschwindigkeit trainiert und nicht aus sich herauskommt. Das mag zunächst etwas konfus klingen, denn eigentlich ist das ja genau der angestrebte Erfolg: man schafft seine Runde in einer vorgegebenen Zeit und steigert sich langsam.

Das aber als Einziges zu nehmen, um den Laufstil zu verbessern, ist nicht genug. Auf die Dauer läuft man dann im wahrsten Sinne des Wortes auf der Stelle. Man sollte sich stattdessen in tägliches Training wie ein spannendes Autorennen vorstellen.

Eine Kurve muss langsamer als die andere genommen werden, auf manchen Geraden kann man prima Vollgas geben und einige Steigungen verlangsamen die Geschwindigkeit. Selbst wer jeden Tag immer die selbe unproblematische Strecke läuft, kann sich diese Unterschiede in das Training einbauen. Beim HIT-Training wechselt man Intervalle mit äusserster Verausgabung mit einem gemässigten Tempo ab.

Laufstil durch Sprints verbessern

Wie die Intervalle gesetzt werden, kann man individuell ausprobieren. Sobald man sich warmgelaufen hat, kann es losgehen. Dann folgt zunächst ein Sprint von mindestens 30 Sekunden, dann drosselt man das Tempo wieder. Wichtig ist, dabei dann das Tempo zu halten und nicht stetig langsamer zu werden. Zu Beginn braucht man dafür ein wenig Übung, eine Sportuhr hilft. Nach 3 Minuten gemässigtem Tempo startet man den nächsten Sprint von 30 Sekunden. Das Intervalltraining wiederholt man je nach Laufdauer 4 bis 5 Mal.

Diese Technik eignet sich gut für das Laufband, ist aber auch in freier Natur zu machen. Die kurzen Sprints führen dazu, dass man seine Lungen stärker mit Sauerstoff füllt, was zu einer verbesserten Durchblutung führt. Man sollte bei den Sprints an sein Limit kommen, es aber nicht übertreiben – daher setzt man die schnellen Phasen zu Beginn nur kurz an.

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  1. […] Nichts ist so öde und ineffektiv, als ein Training mit immer gleicher Intensität und dem immer gleichbleibenden Tempo. Dennoch begegnen mir auf der täglichen Laufrunde kaum Sportler, die ein Intervalltraining durchführen (Tipps dazu in unseren Läuferbeiträgen). […]

  2. […] HIT-Sessions einlegen – Tempo wechseln […]

  3. […] Läufer kennen das. Man hat so seine Lieblingschuhe. Sie müssen auch erst eingelaufen werden. Vielleicht sind sie auch noch Glückbringer, die euch ins Ziel des ersten Halbmarathons gebracht haben. Aber Sportschuhe haben ein begrenzte Lebensdauer. Ihre Dämpfung ist nur für eine gewisse Kilometerleistung gegeben. Wer dennoch mit ihnen weiterläuft, merkt vielleicht im ersten Moment keine Probleme, kann sich aber schwere Sportverletzungen und Haltungsschäden einhandeln. […]

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