Krafttanken und Durchatmen – Tricks für mehr Durchhaltevermögen im Job

Alltagsroutine ist ein großer Motivationkiller im Job. Tagein, tagaus der selbe Trott, der auf die Dauer selbst die größte Leidenschaft für den Beruf zum Stocken bringt. Dabei ist das Durchhaltevermögen im Job eigentlich gleichzusetzen mit dem Durchhaltevermögen in einer langen Ehe. Beide Bereiche kommen mit der gleichen Strategie daher, wenn es darum geht, aus einem Tief wieder hervor zu kommen.

Das kennt eigentlich jeder und hat es schon einmal erlebt: Der Chef lässt die Laune an einem aus, der Kunde kommt mit ungerechtfertigten Forderungen daher. Normalerweise läuft es im Job wie in einer guten Ehe – man will es allen Recht machen und ist zu Kompromissen bereit. Doch Vorsicht – hier versteckt sich eine große Falle, die den Arbeitsalltag zu einem Motivationkiller macht. Das kann sich dann nicht nur auf die eigene berufliche Leistung, sondern auch auf den gesamten privaten Bereich auswirken.

Abhilfe schaffen ein paar einfache Regeln:

Von der Euphorie hin zum Motivationstief ist der Weg bei einem neuen Job besonders kurz. Die Produktivität sinkt, der Krankheitstand ist hoch.

Etwa 24 Prozent der Arbeitnehmer haben laut einer Studie bereits innerlich gekündigt. Schuld daran sind häufig eine schlechte Personalführung und zu wenig konstruktive Kritik, stattdessen gibt es wenig bis kein Feedback oder ein Feedback an die falsche Adresse. Experten raten daher, seinem Chef in gewissem Masse Paroli zu bieten und lieber gleich ein Problem anzusprechen. Außerdem sollte man sich seines eigenen Marktwerts bewusst sein. In der Konsequenz heißt das, dass man ruhig einmal – auch ohne einen wahren Wechselwunsch – sich auf dem Arbeitsmarkt umschauen sollte. Bewerben sie sich und warten sie auf die Resonanz. Eine positive Rückmeldung wirkt Wunder für die Motivation, man erhält einen Anstoss, wieder mutig nach vorn zu schauen.

Der Schweizer Medizinsoziologe Johannes Siegrist hat herausgefunden, dass Zufriedenheit im Job den Organismus genauso gegen Stress schützt, wie ein glückliches Ehe- und Familienleben. Wer dauerhaft unzufrieden ist, hat demnach ein höheres Risiko, an einer Herzerkrankung oder einer Depression zu erkranken. Die Studie (PDF) wurde 1998 veröffentlicht. Die Auswirkungen der Stressfaktoren waren in der Untersuchung damals vor allem bei den männlichen Teilnehmern messbar.

Abhilfe?

Wichtig ist dabei auch ein gewisser Ausgleich in Form von Sport, Bewegung und Entspannung. Krafttanken und relaxt Durchatmen kann man aber nur, wenn man sich seiner eigene Stärken bewusst ist.

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