Roman statt Ratgeber – eine neue Generation der Selbsthilfeliteratur

In seinem Werk „Das Geheimnis des Seelenspiegels“ wählt Tom Glasauer die Romanform anstatt die Ratgeberform und lässt so den Leser miterleben, wie der Protagonist Mansaar in der in der heutigen von Leistungsgesellschaft und Selbstoptimierung geprägten Welt, wieder zu sich selbst findet.

Dabei greift er die grundlegenden Fragen auf, wie es denn gelingt, in einem von Fremdbestimmung geprägten System auf die Stimme der eigenen Seele zu hören. Die Reise des Protagonisten Mansaar steht sinnbildlich für die Bemühungen, sich aus Fremdbestimmung zu lösen, zu innerem Gleichgewicht zurückzufinden und ein zufriedenes, erfülltes Leben zu führen.
 
Der junge Händler Mansaar hat alles, was man sich nur wünschen kann – ein gut gehendes Geschäft, eine schöne Frau und zwei wohlgeratene Kinder. Doch statt sich an seinem Erfolg zu erfreuen und seinen Reichtum zu vermehren, wie es von ihm erwartet wird, verspürt er ein zunehmendes Unbehagen und wachsende Verzweiflung. Mansaar erkennt, dass er aus der Umklammerung seines bisherigen Lebens ausbrechen und dessen vermeintliche Sicherheit verlassen muss, um die Ursache seiner Unzufriedenheit zu finden. Allein der geheimnisvolle Seelenspiegel, welcher allen Menschen einen Blick auf ihre wahre Seele ermöglicht, scheint Heilung zu versprechen, doch die Suche danach ist lang und beschwerlich. Mansaar erlebt zahlreiche aufrüttelnde Begegnungen und gewinnt schließlich Erkenntnisse, die sein Selbstbild nachhaltig verändern.
 
„Das Geheimnis des Seelenspiegels“ zeigt anhand von Mansaars Reise lebensnah, wie man durch Akzeptanz und Mut, Loslassen und Vertrauen aber auch durch Dankbarkeit seinen eigenen Seelenspiegel erkunden und Antworten auf zahlreiche Sinnfragen finden kann.

„Das Geheimnis des Seelenspiegels“ von Tom Glasauer ist soeben im Ansata Verlag erschienen.

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