Schönes Haar durch natürliche selbstgemachte Kuren

Haare wie in der Fernsehwerbung wünscht sich jede Frau. Genau wie die Haut brauchen Haare für diesen Zustand etwas mehr Pflege als nur Shampoo und Spülung. Eine Haarkur oder Haarmaske steht auf dem Programm! Doch wer angesichts der endlos langen Liste der Inhaltsstoffe, die niemand versteht, stutzig wird, liegt gar nicht so verkehrt: in vielen Haarkuren aus der Drogerie oder sogar aus dem Friseur-Fachhandel stecken Stoffe, die dem Haar gar nicht so gut tun. Selbstgemachte Haarkuren sind somit nicht nur besser und gesünder, sondern meistens auch weit preiswerter.

Wann braucht das Haar eine Kur?

Die Basispflege für jeden Tag besteht aus einem reinigenden Shampoo und einem pflegenden Conditioner. Doch bereits dort beginnt das Problem: es sind Stoffe enthalten, die das Haar mehr schädigen, als es zu pflegen. Somit wird es mit der Zeit ungesund – und das sieht man ihm an. Eine Haarkur ist notwendig, um den Schaden wieder gut zu machen, der aber auch durch die Umwelt entsteht. Stylingprodukte, Abgase, trockene Zimmerluft oder auch Frisuren, die die Haarspitzen besonders stark belasten, können das Haar brüchig und glanzlos wirken lassen. Von einer Haarkur verspricht man sich, dass sie bei gelegentlicher Anwendung dem Haar einen gesunden Glanz schenkt, die Spitzen stark und klar definiert wirken lässt und insgesamt einen gesunden Look ins Haar zaubert.

Wieso sind die meisten gekauften Haarkuren nicht gut?

Glanz, Farbschutz, Volumen, Gesundheit… diese Versprechen finden sich auf jeder Haarkur-Verpackung, noch dazu wirken diese mit ihren Pastellfarben und glänzenden Aufdrucken auch noch so ansprechend. In nahezu jeder Haarkur befindet sich mittlerweile jedoch Silikon, nebst anderen Inhaltsstoffen, die ein normaler Verbraucher ohne einen Diplom-Abschluss der Chemie vermutlich gar nicht identifizieren könnte. Silikon legt sich wie eine Plastik-Verpackung ums Haar und lässt es schon nach einer einzigen Anwendung der Haarkur glatt, geschmeidig und glänzend wirken. Allerdings lässt es sich danach nicht mehr so einfach auswaschen und packt das Haar ein, solange es sich auf ihm befindet. Somit kann das Haar keine Nährstoffe mehr aufnehmen und sein Zustand kann sich nicht langfristig erholen. Statt also dauerhaft gesünder zu werden, wird es eher noch spröder, brüchiger und glanzloser. Das fällt oft erst auf, wenn das Silikon anfangs bewusst weggelassen wird…

Honig

Was ist besser an hausgemachten Haarkuren?

Der wesentliche Vorteil einer selbst gemachten Haarkur aus Zutaten, die jeder zu Hause hat, ist die Liste der Inhaltsstoffe. Diese kennt man erstens selbst, zweitens wird ein Anwender zu Hause ganz bestimmt kein Silikon verwenden. Natürliche Stoffe wie Avocado, Honig, Eier, Essig, Olivenöl oder Zitrone eignen sich je nach Haarproblem, dieses wirklich dauerhaft zu lösen. Honig beispielsweise macht das Haar glatt und weich, Zitrone kann einen Farbschutz für aufgehelltes Haar darstellen und verschiedene Öle wirken sehr gut gegen sprödes, brüchiges Haar mit glanzlosem Haarbruch. Die meisten dieser Zutaten sind ohnehin schon in den Küchenschränken vorhanden oder kosten zumindest keine Unsummen an Geld – und ganz sicher nicht so viel wie ein kleines Töpfchen Haarkur aus der Drogerie. Wer sich also nicht ständig mit teuren Kuren und Masken für die Haare eindecken will, sollte ebenfalls darüber nachdenken, für die nächste Haarkur einfach in die heimische Küche zu gehen.

Was passiert bei natürlichen, selbstgemachten Haarkuren?

Die meisten Menschen, die von gekaufter auf selbstgemachte Haarkur umsteigen, bemerken nach den ersten Anwendungen zunächst eine Verschlechterung der Haarqualität. Das ist leider zu erwarten, es liegt jedoch nicht an der neuen Haarkur, sondern an der alten. Sehr wahrscheinlich enthielt sie Silikon und dieses wäscht sich mit jeder Anwendung Stück für Stück aus dem Haar heraus. Die „Plastikverpackung“, die seinen wahren Zustand überdeckte, verlässt das Haar und zeigt, wie es wirklich um die Haare steht. Bis die neue, natürliche Haarkur wirken kann, wird es einige Anwendungen brauchen. Dann aber wird es dem Haar Wäsche für Wäsche sichtlich besser gehen, möglicherweise wird es sogar noch länger wachsen und einen natürlichen, bleibenden Glanz entwickeln, dessen Geheimnis keine ungesunde synthetische Verpackung ist.

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