So kommen wir gesund und natürlich durch den Winter

Die kalte Jahreszeit macht uns anfällig für Erkältungen. Zugluft, überhitzte Räume, falsche Kleidung und ein schwaches Immunsystem tragen dazu bei, dass wir im Winter viel häufiger krank sind als das restliche Jahr über. Vorbeugung ist besser als heilen, diese altbekannte Weisheit hat nach wie vor Gültigkeit und ist leichter umzusetzen, als die meisten von uns annehmen. Wer sein Immunsystem auf natürliche Weise stärkt, bleibt dauerhaft gesund und kann auf Erkältungsmedikamente verzichten. Viele Gewürze, Kräuter und Heilpflanzen stärken unsere Abwehrkräfte auf schonende Weise, ohne den Organismus zu belasten. Sie in den Alltag zu integrieren ist sehr leicht und kostet wenig. So stabilisieren wir unsere Gesundheit und gewinnen mehr Vitalität und Lebensfreude.

Ein kräftiges Immunsystem wehrt Krankheitserreger ab

Viele Menschen gehen davon aus, dass sie keinen Winter ohne Erkältung und Grippe überstehen können. Nicht umsonst sind Drogerien, Reformhäuser und Apotheken übervoll mit Mitteln gegen Erkältungskrankheiten. Doch das ist ein Irrglaube und wird uns von der Pharmaindustrie eingeredet, die am Verkauf dieser Mittel hervorragend verdient. Es ist gar nicht so schwer, erkältungsfrei durch die dunklen Monate zu gehen und sich dabei rundum wohlzufühlen. Medikamente unterdrücken lediglich Symptome, doch sie rücken den Ursachen für Krankheiten nicht zu Leibe. Es macht daher viel mehr Sinn, das Immunsystem vorbeugend zu stärken, sodass Keime wie durch einem Schutzwall abgehalten werden. Nebenwirkungen, wie wir sie von Medikamenten aller Art kennen, sind dabei nicht zu befürchten. Medikamente gegen Erkältungen haben sicher im Einzelfall ihre Berechtigung, doch letztendlich unterdrücken sie den Hustenreiz, lassen Schleimhäute abschwellen und reduzieren Kopf- oder Gliederschmerzen, ohne an der Ursache zu „kratzen“. Nehmen wir sie ein, vergessen wir viel zu schnell, das Fieber eine völlig natürliche Reaktion des Körpers und eigentlich notwendig ist, um Keime abzutöten. Medikamente gegen Erkältungskrankheiten können langfristig sogar das Immunsystem schwächen.
Sofern wir nicht von einer schweren Infektion mit hohem Fieber und Begleiterscheinungen betroffen sind, die beispielsweise das Herz angreifen kann, sind auch natürliche Mittel zur Heilung sinnvoll. Noch besser ist die Vorbeugung.

Mit Fieber schützt sich der Körper selbst

Einseitige Ernährung, Bewegungsmangel und Stress sind Hauptverursacher eines schwachen Immunsystems. Wer sich also schützen möchte, muss sich überwinden und langfristig an seiner Lebensweise arbeiten. Das ist natürlich aufwändiger als Tabletten einzunehmen, hat aber den Effekt, dass die Lebensqualität ebenso steigt wie die Lebenserwartung. Wäre das nicht in jedem Fall wünschenswert? Bei Krankheiten hat der Körper ein natürliches Schutzsystem. Wenn wir erkältet sind, fühlen wir uns abgeschlagen, sehnen uns nach Ruhe und möchten ausschlafen. Also sollten wir das auch tun. Im Schlaf regeneriert der Körper am besten. Viel zu trinken hat den günstigen Effekt, dass Giftstoffe einfach ausgespült werden. Das ist die beste Möglichkeit, wieder zu Kräften zu kommen. Es kommt ein wenig auf die Sichtweise an, denn auch eine Erkältung ist ein effektives Mittel, den Körper von überflüssigen Giftstoffen zu befreien. Lassen wir ihn also in Ruhe seine Arbeit tun. Viele Medikamente könnten wir uns sparen. Eine alte Bauernweisheit besagt, eine Erkältung dauert immer acht Tage, ob mit oder ohne Medikamente. Das gilt natürlich nicht für schwere bakterielle Entzündungen, die möglicherweise zu Komplikationen führen. Dann sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

orangensaft

Wie können wir das Immunsystem stärken?

Eine abwechslungsreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse eignet sich hervorragend zur Stärkung der Abwehrkräfte. Zucker, Weißmehl und fertig zubereitete Speisen sollten so selten wie möglich auf dem Speiseplan erscheinen. Dagegen sollten Sie täglich einen zwanzigminütigen Spaziergang einplanen, egal bei welchem Wetter. Wer zweimal die Woche eine halbe Stunde Sport treibt, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern auch Herz, Kreislauf und Muskulatur. Auch das ist eine hervorragende Vorbeugung vor Krankheiten. Vitamin C ist ein echter Booster. Wer eine Orange isst, fühlt sich sofort erfrischt und tatkräftiger. Neben Vitamin C schützen auch Vitamin B, Calcium, sekundäre Pflanzenstoffe und Beta-Karotin, das hauptsächlich in roten Gemüsesorten enthalten ist. Auch dunkelgrüne Gemüse wie Brokkoli und Spinat sowie alle Kohlsorten sind äußerst vitaminreich und enthalten Stoffe, die zur Abwehr der schädlichen freien Radikale nützlich sind. Gemüse sollte nur leicht gedünstet werden, damit die Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Alle Zitrusfrüchte sowie dunkle Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und rote Trauben sind echte Vitaminbomben und stärken das Immunsystem nachhaltig. Ob einzeln oder kombiniert, von diesen Früchten kann man eigentlich nie genug essen. Eine Überversorgung mit Vitamin C ist nicht zu befürchten, denn was nicht gebraucht wird, scheidet der Körper über den Urin wieder aus. Auch Nüsse versorgen uns mit vielen Vitaminen und wirken sich obendrein günstig auf den Cholesterinspiegel aus.

Mit Gewürzen und Kräutern Keime vertreiben

Viele Gewürze können unsere Abwehrkräfte stärken. Dazu zählen Cayennepfeffer, Zimt, Muskatnuss, Oregano und Kümmel. Die Pflanzen oder Samen der Heilpflanzen stimulieren, regen die Bildung roter Blutkörperchen an und schützen damit vor schädlichen Keimen. Nicht zuletzt sorgen Tees für mehr Wohlbefinden und bringen den Organismus auf Trab. Viele haben Inhaltsstoffe, die sogar chronische Entzündungen abklingen lassen. Einige Teesorten wie grüner Tee enthalten Antioxidantien, die „Killerzellen“ aktivieren und schädlichen Zellen aller Art den Kampf ansagen. Nicht umsonst werden sie in der traditionellen chinesischen Medizin seit Jahrtausenden verwendet. Eigentlich kaum verständlich, warum die Naturheilkunde bei uns einen so schlechten Ruf hat, bringt sie doch fast nebenbei Stärkung und Heilung.

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    Jonas

    2. Januar 2018 um 09:26 Uhr

    Um Grossen und ganzen ein guter Artikel, da vieles richtig gesagt wird. Ein ganz wichtiger Punkt, die Versorgung mit Vitamin D ist allerdings noch elementar, hier bestehen auch noch sehr grosse Unklarheiten.

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