Verstrahlt – Wie gefährlich ist Elektrosmog wirklich?

Elektrosmog beeinträchtig das körperliche Wohlbefinden

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In welcher Form Elektrosmog den menschlichen Körper aber genau beeinträchtigt, ist von Patient zu Patient verschieden. Von Übelkeit über ständige Abgeschlagenheit bis hin zu plötzlichen Hautirritationen – die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind weitreichend. Wissenschaftlich bewiesen kann der Zusammenhang zwischen Elektrosmog und körperlichen Leiden bislang nicht werden. Dass gesundheitliche Einschränkungen vom Mobilfunk ausgelöst werden, sei aber mittlerweile Fakt.

Elektrosmog = erhöhtes Krebsrisiko?

Zwar halten es nationale und internationale Forscherteams mittlerweile für äußerst unwahrscheinlich, dass hochfrequente elektromagnetische Strahlung das Krebsrisiko erhöhen können, einen „Unschädlichkeitsbeweis“ gibt es aber nicht. Gänzlich ausschließen kann man das erhöhte Krebsrisiko durch Elektrosmog also nicht. Laut WHO gilt elektromagnetische Strahlung damit als „vielleicht krebserregend“ (entspricht Kategorie 2), was in der Regel für einen noch nicht abgeschlossenen Risikofaktor verwendet wird.

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Elektrosmog – nicht nur eine körperliche Belastung

Neben körperlichen Beschwerden wie Hautunreinheiten, Erschöpfungszuständen und Schwindelattacken macht sich der unsichtbare Elektrosmog aber auch psychisch bemerkbar. So kann die aggressive Strahlung in vereinzelten Fällen sogar zu schweren seelischen Erkrankungen wie dem Burn-Out-Syndrom oder einer Psychosen führen. Schlafstörungen, unerklärliche Unruhezustände, chronische Müdigkeit, Panikattacken und Herzrasen können also genauso gut mit der hochfrequenten Strahlung zusammenhängen.
Sehr wahrscheinlich ist eine seelische Störung vor allem dann, wenn der Betroffene über einen längeren Zeitraum hinweg einer überdurchschnittlich hohen Strahlung ausgesetzt ist. Hat man also beispielsweise berufsbedingt mit Elektrosomog zu tun oder lebt in unmittelbarer Nähe zu einem elektrischen Sendemast, so ist das Erkrankungsrisiko deutlich höher als im Normalfall.

Elektrosmog – so können Sie sich schützen

Haben Sie plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme ohne jegliche organische Ursache? Dann suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt. Dieser kann feststellen, ob auch Sie elektrosensibel sind und die hochfrequente Strahlung weitgehend meiden sollten.
Reagieren Sie tatsächlich überaus empfindlich auf Elektrosmog, dann sollte langes Telefonieren mit dem Smartphone möglichst umgangen werden, da hierbei die schädlichen Strahlen direkt in den Kopf gelangen. Am besten Sie telefonieren mit Freisprechanlage oder halten Ihre Gespräche so kurz wie möglich.
Sobald Sie ein elektrisches Gerät nicht mehr beanspruchen wie etwa den Fernseher, das Smartphone oder den Laptop, dann schalten Sie es im Idealfall einfach ab.
Wer als elektrosensibel gilt, sollte natürlich auch einen besonders strahlenbelasteten Wohnort meiden. Hier empfiehlt sich eine abgelegene, ruhige Gegend. Wichtig: Leben Sie auf keinen Fall in der Nähe eines elektrischen Sendemastes.

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