Wie David Copperfield’s Magie für Patienten zur Therapie wird

Wie genau ist das Project Magic entstanden? Wie kam es dazu, dass du dieses Projekt in die Schweiz gebracht hast?

Im Oktober 1993 habe ich in München David Copperfield zum ersten Mal Live gesehen. In seinem Programm war eine Rubrik über Project Magic mit den Kontaktdaten für die Bestellung seines ersten Buchs. Project Magic weckte deshalb mein Interesse, weil es von David Copperfield entwickelt wurde. Mit der Hilfe meiner Frau habe ich das erste Project Magic Buch von der englischen Originalversion in Deutsche übersetzt. Seit kurzem gibt es eine sehr schöne neue englische Version, die bei mir oder bei Julie Dejean (weltweit Koordinatorin des Project Magic) bestellt werden kann.

Gemäss Project Magic habe ich gelesen, dass Zauberkunst als therapeutisches Mittel zunehmend von Ärzte, Ergo- und Physiotherapeuten entdeckt wird. Oft, wenn konventionelle Therapie-Methoden keinen Erfolg bringen, wird das Zaubern eingesetzt – und man staunt, welche Energie bei Patienten freigesetzt wird, die zu den erhofften therapeutischen Erfolgen führt. Project Magic ist eine ideale begleitende Therapie. Die Grundkurse in der Suva Rehabilitationsklinik in Bellikon sind stets ausgebucht.

Bei welchen Patienten/Leiden kann das Projekt helfen?

Das Project Magic Programm ermöglicht Personen mit verschiedenen körperlichen und/oder mentalen Behinderungen, sich an der Praxis der Zauberkunst (Unterhaltung) zu beteiligen. Leute beiderlei Geschlechts und jeden Alters, ohne Rücksicht auf deren Behinderung können mit Erfolg in dieses Programm involviert werden. Es kann für Patienten mit verschiedenen Diagnosen wie Arthritis, Wirbelsäulenleiden, Gehirnverletzungen, Drogen- und Alkoholprobleme oder Burnout, aber auch an Schulen und bei Lernschwierigkeiten nützlich sein. Gemäss David Copperfield wird „Project Magic“ zurzeit für Menschen aller Altersstufen in mehr als 1000 Krankenhäusern in über 30 Ländern praktiziert.

Alle Zauberkunststücke von Project Magic sind genau dokumentiert und erklären, für welchen Patienten das Kunststück empfohlen wird.

Wie reagieren Patienten auf das Projekt?

Die Reaktionen der Patienten sind meistens sehr positiv. Das Resultat ist aber stark vom Therapeuten abhängig. Der Therapeut muss überzeugt sein, dass Project Magic eine ideale begleitende Therapie ist für seinen Patienten. Die Therapeuten werden von einem Zauberkünstler ausgebildet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine direkte Ausbildung der Patienten nicht optimal ist, weil der Zauberkünstler die medizinische Geschichte der Patienten nicht kennt. Die erfolgreiche Anwendung der Zauberkunst als begleitende Therapie ist selbstverständlich abhängig vom Interesse und der Motivation des Patienten. Die Zauberkunst ist nicht unbedingt die geeignete Aktivität für jeden. Der Erfolg ist ebenfalls vom Interesse und der Motivation des Therapeuten gegenüber der Zauberkunst als begleitende Therapie abhängig. Persönlich habe ich von Therapeuten viel positives Feedback bekommen.

Welches zusätzliche Potential hat das Projekt noch in der Schweiz?

Meine Erfahrung (seit mehr als 20 Jahre tätig für Project Magic) hat gezeigt, dass Project Magic noch ein grosses Potential in der Schweiz hat, wenn die Führung der medizinischen Institutionen wie Spitäler, Rehakliniken (wie z.B. Rehaklinik der Suva in Bellikon), Behinderten-Zentren und spezialisierten Schulen auch gewillt sind, finanziellen Mittel für Project Magic frei zugeben.

Kontakt für die Schweiz:

Pierre Magic-Studio
Pierre Greiner
E-Mail: pierre.magic-studio@bluewin.ch
www.magic-pierre.ch siehe Project Magic oder www.lernen-zaubern.ch

Tel.: 041 372 07 11

0
Schreiben einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.