3 Gründe, warum auch Du mehr schlafen solltest

Was meinst du würde eine Stunde mehr Schlaf pro Woche für dich ausmachen? Oder sagen wir gleich mal eine ganze Stunde Schlaf mehr pro Nacht… Glaubst du nicht, dass du ein anderer Mensch sein würdest, weil du dir deine Wachzeit ganz anders einteilen müsstest. Oder vielleicht besser gesagt: Du könntest durch diese eine Stunde mehr deine restliche Zeit besser nutzen, weil du entspannter, ausgeruhter und ausgeglichener bist.

Meinst du das sind nur Hirngespinste? Nein! Die Wissenschaft kennt eine Menge Gründe, warum wir mehr schlafen sollten.

Fangen wir mit dem allgemeinsten Grund an:

1. Für bessere Gesundheit!

Hier kommt dabei zu tragen, dass zu wenig Schlaf und schlechter Schlaf krank machen kann. Studien zeigen, wie sich Herzerkrankungen, Diabetes und Adipositas schneller unter den untersuchten Personen breit machen, die auf Dauer zu wenig schlafen. Die Gründe für Schlafmangel können allerdings sehr unterschiedlich sein. Die Probanden, die regelmässige Zeiten einhalten und sich die nächtlichen Erholungspausen gönnen, haben ein geringeres Risiko, zu erkranken.

2. Bessere Gewichtskontrolle

Das Hormon Leptin spielt eine große Rolle im Körper-Haushalt, wenn es um den Fettstoffwechsel geht. Leptin ist ein so genanntes Proteohormon. Er steuert unter anderem das Hungergefühl. Allerdings glauben Wissenschaftler heute, dass sich bei Übergewicht eine Intoleranz gegen Leptin entwickelt hat. Der Körper erhält dann falsche Signale über Sättigungs- oder Hungergefühl. Jetzt kommt der gute, ausreichende nächtliche Schlaf ins Spiel: Denn wer zu wenig, zu unregelmässig oder einfach zu schlecht schläft, produziert nicht genügend Leptin und hemmt damit den eigenen Fettstoffwechsel noch mehr. Der Hormonhaushalt spielt gelinde gesagt verrückt. Nicht nur das Leptin ist davon betroffen – aber wenn es um das Halten des gesunden Gewichts geht, hat Leptin eine wichtige Schlüsselrolle.

3. Klarere Gedanken & besseres Gedächtnis

Wie war das noch mal, was wollte ich gerade tun? Nach einer durchzechten Nacht ist man am nächsten Tag einfach nicht ganz auf der Höhe. Man vergisst mehr, man kann sich nicht oder nur schlecht konzentrieren. Was einem ab und zu mal nach einer Party passiert, ist bei Menschen, die dauerhaft unter Schlafentzug stehen, gang und gäbe. Daher heißt der Umkehrschluss, der auch wissenschaftlich belegt ist: wer mehr und besser schläft, hat eine bessere Gehirnfunktion. Jemand der ausgeschlafen in eine Lernsituation (zum Beispiel ganz klassisch Schule oder Uni) geht, kann auf sein ganzes Potential zurückgreifen. Zudem geht es bei dem Gedächtnis darum, das das Gehirn automatisch im Schlaf das zuvor Gelernte wiederholt, um es sich einzuprägen. Am folgenden Tag läuft es bei guten Schläfern dann rund!

Was ist eigentlich „guter“ Schlaf?

Für die Qualität kommt es darauf an, wie gut der Körper abschalten und der Regenerationsprozess einsetzen kann. Wichtig sind dafür äussere Faktoren wie eine abgedunkelte Umgebung, um keine Ablenkung zu haben oder ein nicht zu warmes Zimmer. Alles was bei Schlaf störend wirkt, von Strassenlärm, über Handygeräusche oder zu nahe Stromquellen bis hin zu einem zu vollen Magen wirken sich negativ auf die Schlafqualität aus.

Ein Erwachsener benötigt in der Regel zwischen sieben bis acht Stunden Schlaf.

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