Beauty-DIY: tolle Ideen für die perfekte Körperpflege mit Kokosnuss-Öl

Kokosnuss-Öl ist ein Alleskönner. Ich benutze es fast täglich in der Küche für die feinsten Rezepte und als Zugabe in meinen Kaffee (Bulletproof Coffee). Das feste weiße Kokosöl hat ein ganz zartes Aroma, schmeckt wirklich gut und hat dazu eine Reihe von gesundheitlichen Vorzügen zu bieten.

Doch für die Körperpflege war mir Kokosöl bislang völlig neu. Dabei kann man das Öl ganz einfach selbst zu den tollsten Pflegeartikeln verarbeiten, die selbst bei Problemhaut sanft aber wirkungsvoll und gut verträglich sind. Das beste ist, man verwendet rohes und kaltgepresstes Kokosnuss-Öl. Das ist reich an Capryl- und Laurinsäure, die in ihrer naturreinen Form viele Vorteile bilden. Dazu gehört die Wirkung gegen Bakterien und Hefepilze sowie gegen Insekten.

Gutes Kokosöl – am besten in Bioqualität – bekommt man mittlerweile sogar in gut sortierten Supermärkten. Es lässt sich ganz einfach verarbeiten. Im Normalzustand ist es fest, erst bei über 23° Celsius verflüssigt es sich. Gutes Öl erkennt man an seiner reinen weißen Farbe. Es sollte außerdem nur einen ganz leichten Duft nach Kokos mitbringen und auf gar keinen Fall ranzig riechen!

Seit neustem probiere ich es als schnelle Kosmetik aus. Ich rühre dazu einfach kleine Portionen an, die innerhalb einer Woche verbraucht werden können. Größere Mengen sind kein Problem, wenn man gründlich sauber arbeitet und die fertige Mischung im Kühlschrank aufbewahrt. Ich bin wirklich froh, diesen super Tipp für Körperpflege mit Kokosnuss-Öl entdeckt zu haben.

Wir starten mit der gründlichen Reinigung, mit einem Exfoliating Scrub!

Peeling und Reinigung

Kokosöl ist eine Wohltat für gestresste Haut. Die erwähnte Capryl- und Laurinsäure kämpft gegen schlechte Haut an, der hohe Fettanteil sorgt für eine gute Feuchtigkeitsaufnahme. Dabei entfaltet das Kokosöl bei nahezu jedem Hauttyp seine positiven Effekte – egal ob trockene Haut, Mischhaut oder fettige Haut.

Body Scrub

Für ein Exfoliating Scrub, also ein Peeling, das tote Hautschüppchen abträgt, die Regeneration anregt und die Haut gleich streichelzart pflegt benötigt ihr:

2 EL Zucker oder alternativ Meersalz
1 EL Kokosöl
Nach Belieben Duftöl oder Kräuter

Die Zutaten müssen nur gut vermengt werden. Ich mache dazu das Kokosöl im Wasserbad flüssig. Tipp: es genügt, wenn ihr das Glas Kokosöl in einen Topf mit heißem Wasser stellt, so wird genug flüssig zur Entnahme und zum einfachen Vermengen und ihr verschwendet nicht so viel Energie. Oder ihr schmelzt nur die benötigte Menge Öl in einer Metall-Schüssel in einem Wasserbad.

Zum Vermengen selbst verwende ich meist eine große Metallschüssel und einen alten Holzlöffel. Dort kommt zuerst das Öl rein, dann das „Scrub“. Salz eignet sich gut für besonders raue Stellen – also zum Beispiel für Ellenbogen, Knie, Füsse und Hände. Zucker nehme ich, wenn ich keine so starke Peelingwirkung erzielen möchte. Ideal ist das für das Gesicht! Zucker löst sich zudem leicht auf in der warmen Flüssigkeit und macht eine tolle Peeling-Creme.

Beim Duft ist der Fantasie nur eine Grenze gesetzt: ihr müsst das Öl vertragen, wenn ihr es als Peelingzusatz verwenden wollt. Weniger ist mehr sollte die Devise sein, ein kleiner Tropfen sollte genügen. Noch besser sind Kräuterzusätze, oder auch Obst. Da ist noch weniger Gefahr, das ihr vielleicht eine Hautreizung davon tragt. Mein Lieblings-Scrub für das Frühjahr ist eine Mischung mit einem 1 EL Zitronensaft, 1 El Orangensaft und etwas frische Minze. Ich nehme dann aber 2 EL Öl und 4 EL Zucker, damit es nicht zu flüssig ist. Der Saft macht das Scrub zwar etwas flüssig, aber da ich es unter der Dusche anwende, geht das immer noch gut.

Was sind eure Tipps für ein selbst gemachtes Peeling?

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