Drei Tipps, um einen schlechten Tag besser zu überstehen

Stress bei der Arbeit, das quengelnde Kleinkind… es gibt viele Dinge, die einem plötzlich in die Quere kommen und einen eigentlich guten Tag verhageln können. Wer aber das Gefühl hat, die ganze Welt sei heute gegen ihn, der muss die Notbremse ziehen, um nicht in den Sog der schlechten Laune und in deren Abwärtsspirale hinein zu trudeln. Einen schlechten Tag hat ja jeder einmal!

Mit ein paar psychologischen Tricks kann man sich selbst wieder motivieren.

Eine kurze Auszeit nehmen

Sich eine kurze Auszeit zu gönnen ist an einem Tag, an dem alles schief läuft eine gute Gelegenheit, um den „Fluch“ zu brechen. Wer sich kurz Zeit nehmen kann, sollte allein für sich ein paar Minuten zur Ruhe kommen. Auch wenn es dann schwer fällt, weil gerade so viele Gedanken im Kopf herum schwirren – das Beste ist, den Kopf jetzt frei zu bekommen. Eine kurze Meditation wirkt Wunder. Sie gibt Kraft und ist hilfreich dabei, eine Situation besser zu verarbeiten.

Einen Wut-Brief schreiben

Falls es andere Menschen sind, die einem den Tag zur Hölle machen, hilft ein anderer Trick, um wieder gelassener zu werden: Man schreibt dieser Person (oder auch einer imaginären Gruppe, zum Beispiel „den Kunden“) einen Brief. In den Brief kommt alles hinein, was man sich schon längst von der Seele reden wollte. Also auch Angelegenheiten, die man normalerweise nicht ausspricht, vor allem nicht, wenn es die Dinge betrifft, die eine andere Person an sich hat, die einen zur Weissglut bringen können. Der Brief darf richtig wütend sein – sollte aber natürlich nie abgeschickt werden. Sobald der ganze Ärger einmal raus ist, und wenn man seine Gedanken auch nur auf einem Blatt Papier hingekritzelt hat das man anschliessend wegwirft, ist das ein befreiendes Gefühl!

Kümmer dich nicht um die Sorgen

Egal was es ist, was einem den Tag vermiest – jetzt über eine Lösung nachzudenken, kann kontraproduktiv sein. Natürlich gibt es auch immer einmal Situationen, die man nicht aufschieben kann. Aber nicht immer drängt die Zeit, und dann kann es einfach besser sein, wenn man sich nicht um die Dinge kümmert, die einem die Laune so verhagelt haben, sondern um andere, positive Sachen. Das soll nun keine Verdrängungstherapie werden, sondern eine Konzentration auf das Positive. Wer sich an das wirklich Wichtige in einer Situation fokussieren kann, kann sie durchstehen. Wer sich also nicht an die schlechten Dinge klammert, sondern an die besseren denkt, tut sich wirklich einen grossen Gefallen damit.

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