Selbstsicherheit im Alltag und im Berufsleben

Die folgenden Tipps haben nur ein Ziel: dass Sie mit etwas mehr Selbstsicherheit durch den Alltag gehen. So sind sie weniger gestresst, kommen besser mit ihren Mitmenschen klar, werden zum Teamplayer, Strahlen Selbstvertrauen aus, können gekonnt auch mit aggressiven Menschen umgehen, erledigen Sachen und verhelfen sich so zu grösserem Respekt.

Tipp 1: Seien Sie sich ihrer Rechte bewusst

Es ist Ihr Recht, Rechte zu haben: das Recht angehört zu werden, das Recht Fehler zu machen, dass Recht nicht übersehen zu werden, das Recht fair beurteilt zu werden und das Recht, sich für ihre eigenen Rechte einzusetzen. Immer dann, wenn ihre Rechte von anderen nicht wahrgenommen werden, ist es an Ihnen, sich Gehör zu verschaffen. Versuchen Sie es doch das nächste Mal mit folgenden Formulierungen: „Ich weiss gerade nicht, wie ich auf eine solche Bemerkung reagieren soll.“ „Ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem Ausgang dieser Sache und habe eine andere Meinung hierzu.“ Solche Formulierungen zu üben, stellt sicher, dass sie Ihnen auch in einer solchen Situation rasch in den Sinn kommt.

Tipp 2: Fragen Sie ganz direkt, wenn sie etwas brauchen oder etwas wissen möchten

Seien Sie sich stets bewusst, dass sie ein Recht haben, eine Frage zu stellen. Stellen Sie sich auf beiden Beinen vor Ihr gegenüber, suchen Sie Blickkontakt. Starten Sie nie mit einer Entschuldigung wie „Es tut mir leid, dass ich sie störe, aber…“, vermeiden Sie ausweichende und hypothetische Floskeln wie „Wäre es vielleicht möglich, dass wir unter Umständen…“, sondern kommen Sie direkt auf den Punkt. Fassen Sie sich kurz und knapp und, sollte Ihr Anliegen etwas ungewöhnlich sein, erklären Sie wie es zu diesem Anliegen kommt. Bei einer negativen Antwort, auch das ist möglich, nehmen Sie die Antwort nicht persönlich, fragen nach einer Begründung, sodass sie für sich sachlich verstehen, wieso ihr Anliegen abgelehnt wurde.

Tipp 3: So geben Sie Feedback

Konflikte, Meinungsverschiedenheiten und Feedback haben auch viele positive Seiten: Neue Ideen werden geboren, die Teamarbeit kann sich verbessern, Diskussionsgrundlagen werden geschaffen und negative Emotionen kann zwischendurch auch einmal Luft gemacht werden. Wenn Sie sich jetzt noch eine Situation erinnern können, in welcher ein Kommentar sie verletzt hat und sie dies bis heute noch nicht formuliert haben, dann ist es höchste Zeit zu kommunizieren. Seien Sie selbst konstruktiv in ihrer Kritik und fordern Sie dies auch von ihrem gegenüber ein. Kritik sollte stets positiv formuliert sein; sagen Sie stets, was aus ihrer Sicht getan werden kann, um die Situation zu verbessern. Warten Sie mit der Kritik, bis sich ihre Emotionen gelegt haben. Wählen Sie einen Ort und eine Zeit, um ihr Feedback zu platzieren, die für beide Seiten passen. Nachdem sie ihr Feedback und den Lösungsvorschlag deponiert haben, fragen Sie Ihr gegenüber nach seiner Meinung. So bleiben sie Lösung orientiert und vermeiden Schuldzuweisungen.

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