Tipps für einen besseren, gesunden Schlaf

Hektik, Stress, Zeitmangel. Die ständige Hast von einem Termin zum anderen bestimmt unser Leben und führt ganz häufig dazu, dass man in der Freizeit weder richtig abschalten noch entspannen kann. Schlafprobleme sind dann vorprogrammiert, obwohl man eigentlich abends erledigt vom Tag ins Bett sinkt. Wer nicht gut durchschläft, Probleme beim Einschlafen hat oder ein unruhiger Schläfer ist, kann einiges tun, um morgens wieder ausgeschlafen und voller neuer Energie zu erwachen!

Bettzeiten & Routinen

Auch wenn es einem schwer fällt – wer morgens nicht gut aus dem Bett kommt, lange nachts wachliegt und zu wenig Schlaf bekommt, sollte sich eine allabendliche Routine angewöhnen. Dazu gehört, dass man, komme was wolle, dann auch immer zumindest ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht. Eine halbe Stunde früher oder später ist nicht so schlimm, aber man sollte grundsätzlich einen Zeitrahmen setzen, zum Beispiel 22.00 bis 22.30 Uhr. Zu einer Bettzeit-Routine könnte dann gehören, dass man mindestens eine Stunde zuvor alle störenden Einflüsse abschaltet: Handy und TV ausmachen, Licht dämmen, und sich allgemein auf die Bettzeit vorbereiten. Dazu können einige der folgenden Tipps gehören.

Kräutertees & Nachtessen

Ein heisser Tee zur Bettzeit hilft beim Entspannen. Wichtig ist die Auswahl des Tees. Es gibt eine ganze Reihe toller Rezepte für Tees, die zum Beispiel durch ihre Inhaltsstoffe perfekt zum Relaxen vor dem Einschlafen sind: Johanniskraut, Lavendel, Hopfen, Melisse,… Im Handel gibt es ein gutes Angebot an feinen Mischungen (Abend- oder Nachttees). Interessant sind aber auch Mahlzeiten, die durch ihren Tryptophan-Gehalt perfekt sind, um als Nachtmahl dem Schlaf zu helfen.

Koffein

Koffein sollte man zum Test bei Ein- und Durchschlafproblemen schon ab dem frühen Nachmittag weglassen. Grundsätzlich ist nichts gegen Koffein zu sagen, man sollte nur für Phasen sorgen, in denen das Koffein keinen Einfluss auf die Synapsen hat!

Couples feet sticking out from under duvet at home in bedroom

Powernapping

Ein regelmässiger Mittagsschlaf – egal ob man dabei wirklich einschläft oder sich nur für kurze Zeit zum Entspannen hinlegt, kann bei Schlafstörungen helfen. Denn das regelmässige Powernapping ist ein guter Trick, um allgemein zu schneller Entspannung und frischer Energie zu kommen. Wer sich antrainiert, tagsüber zu relaxen, wird auch nachts wieder besser zur Ruhe kommen. Der Mittagsschlaf soll aber nicht auf Dauer ein Schlafdefizit in der Nacht ausgleichen. Die Tagesruhe soll nur helfen, sich wieder entspannen zu können – mit dem Mittagsschlaf kann man das deshalb so gut trainieren, weil es nur eine kurze Zeit ist, zu der man sich bewusst hinlegen soll.

Wecker

Der klassische Wecker sollte erst einmal verbannt werden. Wer nicht gut schläft, sollte sich nicht durch eine feste Aufwachzeit zusätzlich stressen. Besser ist es, morgens genügend Pufferzeiten einzuplanen und moderne Licht-Wecker oder Smartphone-Apps mit flexiblen Aufweckphasen zu nutzen.

Sport

Beim Sport kommt es auf einen Selbstversuch drauf an. Einige Menschen schwören auf ein spätes Workout (aber bitte immer mindestens zwei Stunden vor der Bettzeit), um ausgepowert ins Bett zu schlüpfen. Andere macht Sport am Abend oder selbst am Nachmittag dann so aktiv, dass sie im Bett nicht zur Ruhe kommen. Generell ist der Ausgleich mit Sport aber bei Schlafstörungen angeraten. Laut einer Schweizer Studie verkürzt Sport tagsüber die Einschlafszeit merklich. Wann man Sport treiben sollte und welche Form (zum Beispiel Ausdauersport) hängt aber von den persönlichen Vorlieben ab und hat wenig Einfluss auf das Ein- und Durchschlafvermögen. Gut sind Entspannungstechniken aus dem Yoga, die auf der einen Seite körperlich fordern, aber auf der anderen Seite viel zur Lockerung beitragen.

[grey_box]Woman Doing Breathing Exercises OutdoorsLESETIPP: RELAX! FÜNF RITUALE, UM NACH EINEM STRESSIGEN TERMIN WIEDER ZUR RUHE ZU KOMMEN
Der beste Weg, um im hektischen Alltag wieder zu sich zu finden und die ganzen Spannungen hinter sich zu lassen, ist und bleibt Meditation. Dank Meditation entflieht man der Situation, lässt den Stress hinter sich und kann anschliessend mit klarem Kopf, wie frisch ausgeruht, weitermachen. (weiterlesen)[/grey_box]

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  1. […] Dann ist es Zeit für ein paar Entspannungsübungen (zum Beispiel das 3-Minuten-Yoga vor dem zu Bett gehen) oder für das Einhalten von Ritualen für eine geruhsamere Bettzeit. […]

  2. […] TIPPS FÜR EINEN BESSEREN, GESUNDEN SCHLAF Hektik, Stress, Zeitmangel. Die ständige Hast von einem Termin zum anderen bestimmt unser Leben […]

  3. […] Tipps für einen besseren Schlaf gibt es en gros. Heute wollen wir den Fokus dabei auf die Ernährung lenken. Es ist bekannt, wie schwerverdauliche Speisen den Schlafrhythmus beeinflussen können. Sobald der Körper zuviel Energie nachts in die Verdauung stecken muss, bleibt die Erholung auf der Strecke. Fettige  Speisen, aber auch frisches Brot und blähende Gemüsesorten wie Kohl, Paprika oder Lauch können zu einem schlechten Schlaf führen, da der Darm zu sehr beschäftigt ist. […]

  4. […] last but not least: Schlaf. Er ist die Geheimwaffe wenn es darum geht, produktiver zu werden. Schon ein kurzes Nickerchen […]

  5. […] einen Kater ist der Tipp allerdings nichts, und bei chronischem Schlafmangel weil euer Baby nachts alle drei Stunden wach wird, wird euch Meditation auch nicht wirklich weiter […]

  6. […] macht eigentlich einen zufrieden, geruhsamen Schlaf aus, besonders wenn man nicht allein im Bett liegt, sondern sich das Nachtlager mit seinem Partner […]

  7. […] Schlaf ist ein wichtiges Grundbedürfnis. Wer eigene Kinder hat, erkennt Schlafmangel und Müdigkeit bei den Kleinen schon an den winzigsten Veränderungen – sie quengeln, sind […]

  8. […] meinst du würde eine Stunde mehr Schlaf pro Woche für dich ausmachen? Oder sagen wir gleich mal eine ganze Stunde Schlaf mehr pro Nacht… Glaubst […]

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