Volle Vitamin-Power gegen raue Winterhaut

Der Winter setzt der Haut ziemlich böse zu. Wintersportler kennen genauso wie Couch-Potatos winterliche Problemhaut. Niedrige Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen, enge und mehrlagige Kleidung, sowie die starken Temperaturwechsel zwischen innen und aussen bringen die Haut schnell einmal aus ihrem Gleichgewicht. Wer nicht mit den Wundermittelchen der Pharmaindustrie nachhelfen möchte, um eine zarte Babyhaut zu bekommen, sollte jetzt auf die volle Kraft der Natur setzen.

„Trinkkur“ gegen raue Winterhaut

Die Haut kann man von innen „füttern“, um sie besser mit Feuchtigkeit zu versorgen: auch im Winter darf man nicht vergessen, ausreichend zu trinken.

Spinat und Apfel smoothieZwei bis drei Liter Wasser und Tee sind eine gute Grundlage, um gut hydriert zu sein. Um trockene Haut zu vermeiden, kann man seine Ernährung mit einigen Extra-Mineralstoffen und Vitaminen anreichern. Diese helfen der Haut, ihren Feuchtigkeitshaushalt auch bei den widrigen Aussentemperaturen besser auszugleichen. Ein Saft mit frischem Spinat und Karotten zum Beispiel versorgt die Haut mit Beta Carotin, Magnesium, Carotinoiden, Vitamin E und Mangan. Zusammen sind sie ein Booster für die Zellerneuerung und helfen die Speicher der Zellen aufzufüllen. Ein Glas frischgepresster Saft aus 2 Rübli mit einer kleinen Handvoll Spinat am Tag sind die ideale Ergänzung.

Öl- und Milchkur gegen raue Winterhaut

Schuppige und raue Haut gehören der Vergangenheit an, wenn man sich auf ein paar althergebrachte Tricks beruft. Kleopatras Bad in Milch ist zwar ein echter Hautschmeichler, für die moderne Hautpflege aber kaum geeignet – zumindest nicht im Alltag, wenn es schnell gehen soll. Für eine Auszeit ist ein Bad in Milch und Honig natürlich ein super Helfer bei spröder Haut. Milchfett und die enthaltenen Enzyme machen die Haut wieder aufnahmefähig und zart. Honig hat dazu eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung, so dass raue Stellen an Ellenbogen oder Knien wieder weich und zart werden. Eine halbe Stunde im warmen Wannenbad sollte man sich aber schon gönnen.

Besser und schneller wirken Öle, die man gleich nach dem Duschen oder Baden auf die noch nasse Haut verteilt. Toll sind Öle mit Zusätzen wie Sanddorn oder Granatapfel (zum Beispiel von Weleda). Man kann sie mit Hilfe eines Pumpsprays einfach verteilen, ohne zuviel davon benutzen zu müssen. Nach dem Duschen ist die Haut aufnahmebereit für die anschliessende Pflege. Öle werden von rauer Winterhaut gierig aufgesogen.

Granatapfel bringt zum Beispiel durch die enthaltenen Flavonoide einen guten Ausgleich für gestresste Winterhaut. Die Flavonoide beugen Hautirritationen vor und haben gleichzeitig eine entzündungshemmende sowie antioxidative Wirkung. Der Zellschutz durch die enthaltenen Antioxidantien ist gut dreimal so hoch wie die von grünem Tee.

Sanddorn setzt man traditionell bei rissiger und schuppiger Haut ein. Die Beere ist ein Vitamin- und Mineralstoff-Cocktail, der besonders bei bereits geschädigter Haut schnelle Erfolge verspricht. Zink, Vitamin E und Beta-Carotin – Sanddorn ist zudem in vielen Anti-Age-Produkten im Einsatz, da die Wirkstoffkombination eine zarte und glatte Haut zaubert.

Beide Öle wirken dem Austrocknen der Haut entgegen. Vorteil der Naturkosmetik: die Öle sind unisex, günstig in Bio-Qualität zu bekommen und sehr ergiebig.

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  1. […] wird daher empfohlen, mehr Vitamin D besser mit vermehrter UV-Strahlung durch viel Bewegung in der freien Natur aufzunehmen, als es mit […]

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