7 Fakten über Brain-Food – so futtert man sich schlau

„Brain-Food“ ist so ein Modewort, über das ich immer wieder stolpere. Es soll einige Lebensmittel geben (und das sind keine besonderen Exoten), die das Gehirn mit Extra-Treibstoff versorgen und die Leistung dieses wichtigen Organs unterstützen. Das einige Stoffe besonders auf das Gehirn wirken, ist dabei eine alte Erkenntnis. Man denke  nur allein schon an Kaffee bzw. Koffein. Mit „Brain-Food“ meint die Gesundheitsbewegung aber etwas anderes, nämlich Nahrungsmittel und -Ergänzungen, welche die Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern und Stress reduzieren.

Studentenfutter ist der Klassiker schlechthin. Haben sie sich schon einmal überlegt warum das so ist? Die Nüsse bieten neben B-Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, den Nervenbotenstoff Cholin. Dieser wird im Körper zu Acetylcholin umgewandelt (ein Neurotransmitter, der bei der Übertragung von Nervensignalen hilft). Die Rosinen im Studentenfutter enthalten den nötigen Zucker, um die Leistung zu steigern.

7 Fakten über Brain-Food – hier findet man die Schlaumacher

Avocados
Avocados sind eine gute Quelle für Lecithin. Das Lecithin soll Gehirnzellen schützen und ist dafür bekannt, Blockaden zu umgehen, um die Konzentration zu steigern.

Nüsse
Nüsse bieten neben dem bereits erwähnten Cholin eine extra Portion Fett und Magnesium. Magnesium gilt dabei als Treibstoff für einen geregelten Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es wirkt stressabbauend und hilft bei Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Nervosität.

Orangen
Orangen bieten wie übrigens auch Erdbeeren den Farbstoff Fisetin. Fisetin wurde erst vor einiger Zeit als ein Wundermittel bei Alzheimer durch die Medien bekannt. Fisetin ist ein spezielles Flavonoid, das eine neuroprotektive Wirkung auf die Gehirnzellen haben soll und somit förderlich auf das Langzeitgedächtnis wirkt. Fisetin hebt zudem die Stimmung und wirkt so positiv bei Stress.

Beeren
Dunkle Beerensorten wie Blaubeeren oder Brombeeren enthalten den Farbstoff Anthocyane. Dieser ist ein starkes Antioxidant – ein erstklassiger Radikalfänger. Der Farbstoff soll zudem helfen, die Denk- und Leistungsfähigkeit zu stärken.

Bananen
Bananen machen glücklich, heißt es. Dafür verantwortlich ist die Aminosäure Tryptophan, die vom Gehirn in Seretonin umgewandelt wird. Somit macht der Genuss von Bananen gute Laune.

Kurkumin
Kurkumin (Farbstoff aus der Kurmumawurzel, bekannt als Bestandteil von Curry) hat eine lange Liste an positiven, gesundheitsförderlichen Eigenschaften. Der Farbstoff soll die Bildung von Eiweissablagerungen im Gehirn verhindern können. Eiweissablagerungen sind eine Hauptursache, für vermindertes Erinnerungsvermögen. Kurkumin hat außerdem eine natürliche antidepressive Wirkung.

Schokolade oder Kakao
Schokolade beziehungsweise Kakao enthält den sekundären Pflanzeninhaltsstoff Flavonol. Flavonol fördert die Durchblutung im Gehirn und steigert dadurch die Leistungsfähigkeit.

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