Ein Bier für die Gesundheit?

Was steckt drin im Bier?

Nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 darf Bier nichts anderes enthalten als Hopfen, Malz, Wasser und Hefe. Der Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen und wird seit dem siebten Jahrhundert in Europa angebaut. Die Bitterstoffe verleihen dem Bier seine angenehme Würze und entwickeln den für Bier typischen Schaum.

Eine Naturprodukt mit positiven Wirkungen… bis zur zweiten Flasche

Wissenschaftlich ist klar: Bier enthält wenig Zucker, hat kaum Kalorien und enthält viele Mineralstoffe. Auch ist Bier ein reines Naturprodukt: ein gutes Bier wird ohne jegliche chemische Zusätze produziert, enthält wichtige Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente. Dass Bier aufgrund der Polyphenole auch Tumoren vorbeugen könne, soll jedoch nur bis zur zweiten Flasche stimmen. Dasselbe gilt auch für das Gedächtnis. So halte Bier auch die grauen Zellen fit und beuge Alzheimer vor. Das Malz ist für die B-Vitamine verantwortlich. Auch Kalium und Magnesium sind enthalten. Doch wie kommt es bei all diesen gesundheitlichen Vorteilen denn zum unangenehmen Bierbauch? Die Menge ist entscheidend und es kommt darauf an, was dazu gegessen wird.“

Alkoholfreies Bier als Alternative?

Tatsächlich bleiben im alkoholfreien Bier die gesundheitlichen Wirkungen erhalten, während der Alkoholanteil nicht gänzlich auf null sinkt, sondern auf gut 0,5 Promille reduziert werden kann. Wenn da nur nicht der schlechtere Geschmack wäre… Die alkoholfreien Biere, die hier in der Schweiz normalerweise serviert werden, sind tatsächlich geschmacklich bedenklich und haben oft eine ungewollte Süsse bis hin zu einer Zitrusnote. Doch die besseren Alternativen existieren – von Schweizer Brauereien und internationalen Herstellern. Augen offen halten!

Mehr über Jonathan Jacobson:
www.beersnmore.ch
www.alehouse.ch

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