Hummus — ein schnell zu bereiteter, gesunder Snack

Das Wort «Hummus» kommt aus dem Arabischen und bedeutet Kichererbse.
«Make Hummus not war» steht auf der Mauer die Israel und Palästina trennt. Es gibt viele Streitpunkte im Nahen Osten — aber wenn es um Hummus geht, sind sich Syrien, Palästina, Israel und Libanon einig.

Den wahren Hummus macht man natürlich von A-Z selber, sprich man bereitet auch die Kichererbsen selber zu. Für die schnelle Zubereitung kauft man sich vorgekochte Kichererbsen aus der Dose. Wer etwas mehr Zeit mit sich bringt, kann die Kichererbsen selber über Nacht in Wasser einweichen und am Tag darauf kochen. Wer Mühe hat mit Blähungen nach dem Hummus-Genuss, soll sich für die selbst zubereiteten Kichererbsen entscheiden und die Einweichzeit von einer Nacht auf zwei verlängern. Einen Schuss Apfelessig im Hummus dem Blähbauch ebenso entgegen wirken.

Das Rezept ist so simpel, das es beinahe dazu auffordert weiter Zutaten hinzuzufügen aber die authentischen und wirklich guten Hummus funktionieren in eben dieser Einfachheit.

  • Kichererbsen
  • Salz
  • Tahin/Tahina/Tahini
  • Olivenöl
  • gewünschte «Upgrades» (siehe weiter unten)

Kichererbsen einweichen

Das Einweichen ist aus zwei Gründen von Vorteil. Durch das Einweichen sind die Kichererbsen nach dem Kochen leichter verdaulich, zudem verkürzt sich die Kochzeit um ca. 20 bis 30 Minuten. Zum Einweichen gibt man die Kichererbsen in einen Topf und übergießt sie mit der dreifachen Menge an Wasser. Die Kichererbsen sollten mindestens 12 Stunden, wenn möglich 24 Stunden eingeweicht werden.

Kichererbsen kochen

Wichtig ist, das Einweichwasser wegzuschütten und die Kichererbsen gründlich mit frischem Wasser abzuspülen. Denn während dem Einweichprozess, löst sich ein Giftstoff in den Kichererbsen namens Phasin. Phasin ist verantwortlich für ein mögliches Völlegefühl, Übelkeit oder Blähungen nach dem Kichererbsen Verzehr.
Das Kichererbsen kochen geht dann je nach länge der Einweichzeit unterschiedlich lange. Die Kichererbsen sollen so lange gekocht werden, bis man sie zwischen den Fingern zerreiben kann.

Mixen

Nun werden die Kichererbsen vom Kochwasser getrennt. Zu den Kichererbsen gibt man etwas Salz und um die 2 EL Tahin (Tahina, Tahini = Sesampaste). Wie viel Wasser man nun zu den Kichererbsen dazu gibt, bestimmt die Konsistenz des Hummus. Am besten mit wenig anfangen und kontinuierlich etwas dazu gießen.

Den «Finish»

Zieh mit einem Löffel ein paar kreise in den Hummus, einen Schuss Olivenöl und einige gekochte Kichererbsen darüber — fertig.

Beilage

Die ultimative Beilage zum Hummus ist warmes Pita Brot. Wer es etwas leichter haben möchte, bedient sich mit Gemüse-Sticks am Hummus.

Hummus-Upgrade

Wie bereits vorher beschrieben, ist der «einfache Hummus» der Authentische. Er funktioniert praktisch immer. Wer aber gerne etwas ausprobieren möchte, kriegt hier Inspiration dazu.

  • Knoblauch – beim Mixen hinzufügen. Für mehr Geschmack – mehr Intensität – eigentlich geht es nicht ohne
  • Zitronensaft – beim Mixen hinzufügen. Für mehr Frische
    Rote Beete (Rande) – beim Mixen hinzufügen. Sorgt für eine farbliche Überraschung
  • Koriander – beim Mixen hinzufügen oder zum Garnieren
  • Kreuzkümmel – beim Mixen hinzufügen oder zum Garnieren (Vorsicht, nur ganz wenig zum anfangen – ist intensiver als man denkt)
  • Olivenöl – Ja, gutes Olivenöl darf man ruhig am Ende nochmals darüber geben – herrlich
0
Schreiben einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.