Roh-vegane Weihnachtspralines

Die Weihnachtszeit steht bald vor der Tür und schon stehen die nächsten Versuchungen in Form von Weihnachtsgebäck, und traditionellen Süssspeisen auf dem Plan. Um Kalorien zu sparen, aber nicht auf den Genuss zu verzichten, bieten sich Roh-Vegane Pralines an. Die sind super schnell selbst gemacht, durch ihren hohen Anteil an getrockneten Obst und Nüssen super gesund und richtig lecker.

Aprikosen-Haselnuss-Kugeln – Roh-vegane Weihnachtspralines

ZUTATEN

300 g Aprikosen, getrocknet und ungeschwefelt
400 g Haselnüsse – alternativ geht auch ein Mix aus Mandeln und Cashews
2 TL Quinoa
1/2 TL Zimt
ein paar Spritzer frische Zitrone
Zitroneschalen
Orangenschale
etwas Wasser
Nach Belieben Carobpulver und Kokosflocken zum Dekorieren

ZUBEREITUNG

Man benötigt für die Pralines eine gute Küchenmaschine, um alle Zutaten zu verkleinern und zu einer festen Paste zu verarbeiten. Am Tag zuvor setzt man den Quinoa mit etwas Wasser zum keimen an. Das geht am besten in einer kleinen Schale, so dass der Quinoa mit Wasser gut bedeckt ist. nach wenigen Stunden kann man das Wasser schon wegschütten und den Quinoa auf einem Teller zur Trocknung ausbreiten, bis er weitererarbeitet wird. Die Haselnüsse kann man gleich so wie sie sind verwenden, die Mandeln und Cashews sollten besser für mindestens zwei Stunden vorher eingeweicht werden und das Wasser weggegossen werden, das macht die Konsistenz besser.

Nüsse und Aprikosen kommen dann zusammen in den Mixer. Am einfachsten erhält man ein schönes Ergebnis, wenn man auf Intervall stellt und die Masse immer einmal wieder mit einem Spachtel zusammenschiebt.

Sobald man eine Paste hat, ist es soweit. Man teilt die Menge in zwei Hälften. Die eine Hälfte wird mit dem gekeimten Quinoa, Zimt und Orangenzesten vermengt. Zur anderen Hälfte kommen ein paar Spritzer Zitrone und die Zitronenzesten.

Das war es eigentlich schon. Je nach der Beschaffenheit der Aprikosen ist die Masse vielleicht etwas feuchter oder trockener. Wir wollen es trockener, damit es nicht so klebt – außerdem sind die Pralines dann länger haltbar. Falls die Paste zu klebrig ist, kann man mit ein paar weiteren Nüssen nachhelfen. Alternativ kann man dafür auch bereits gemahlene Nüsse verwenden.

Die Masse muss so fest sein, das man gut Kugeln von ihr abstechen kann und diese ihre Form behalten. Erwischt man Aprikosen mit einem großen Restfeuchtegehalt, benötigt man entsprechend mehr Nüsse.

Man rollt sich nun kleine mundgerechte Kugeln und kann diese je nach Belieben zum Beispiel in Carobpulver, Kokosflocken oder Nüssen wälzen. Zum Formen am besten die Hände leicht feucht maehen, dann klebt die Aprikosen-Nussmasse nicht so sehr. Wenn die Pralines länger liegen, entfalten die Gewürze einen besseren Geschmack. Wer mag, kann die Pralines auch anschließend in einem Dehydrator oder im Backofen bei ganz geringer Hitze und geöffneter Ofentür noch leicht trocknen lassen.

Bon Appetit und viel Spass beim nachmachen!

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