Sündige, vegane Mousse au Chocolat mit Avocado und Kokos

Das ist unser Rezept für eine unglaublich feine, vegane und gesunde (!) Mousse au Chocolat. Die Zutaten klingen zwar auf dem ersten Blick zu exotisch für eine schokoladige Mousse, das Ergebnis ist aber wirklich überwältigend. Leider ist die vegane, leichte Mousse-Variante nicht ganz billig, wenn man alle Zutaten in Bio-Qualität einkauft. Zumal, weil die Mousse so gut ist, dass ihr sicher nach der ersten Portion nicht aufhören könnt… Und da sie ohne die üblichen Sahne- und Schokoersatz-Zutaten auskommt, ist sie was die Kalorien und den Fettgehalt betrifft, noch ganz im grünen Bereich. Ihr solltet nur nicht jeden Tag so ein reichhaltiges Dessert essen.

Vegane Mousse au Chocolat – so geht’s ziemlich gesund

Lecker und gesund geht nicht? Geht doch, wenn man eine Basis mit Obst probiert! Ihr benötigt für die Herstellungen allerdings einen Hochleistungsmixer, sonst wird es nur ein trauriges Mus. Die Mousse bringt viele Mineralstoffe mit und verschafft euch Power und Befriedigung.

ZUTATEN für etwa 4 kleine Nachtischportionen

2 reife, weiche Avocados
1 reife Banane
50-75 ml Nuss- oder Reismilch
3 EL rohes Kakaopulver
1 EL Carob-Pulver
3 EL Kakaonibs
1 EL Bio-Kokosöl
2 EL Kokosblütenzucker

ZUBEREITUNG

Die Avocados müssen schon sehr reif und damit weich sein, sonst schmeckt die Mousse gar nicht und erhält auch keine seidige Geschmeidigkeit. Das Fruchtfleisch der Avocado kommt zusammen mit der Banane als erstes in den Mixer. Kurz vermischen, so dass eine glatte Paste entsteht. Dazu kommen jetzt alle weiteren Zutaten bis auf die Milch. Alles vermengen und gut mixen. Dann nach und nach soviel Flüssigkeit zugeben, bis eine gute Mousse-Konsistenz entsteht. Es hängt ein wenig von dem Reifegrad der Früchte ab, aber meist reichen 50 ml.

Man kann die Mousse gleich servieren. Wenn man etwas wartet, wird sie durch das Kokosöl und das Carob-Pulver fester. Man kann auch durch die Zugabe von 2-3 EL Kokosöl eine festere Creme machen, die sich dann auch im Geschmack noch durch die grössere Menge Fett verändert.

TIPPS

Die Milch, die ihr hinzugebt macht einen grossen Anteil am Geschmack mit aus – zumindest, wenn ihr nicht gerade eine Geschmacksneutrale Reismilch kauft. Wie ihr Nussmilch einfach selbst herstellen könnt, hatten wir bereits in einen anderen Beitrag erläutert. Mein Favorit für dieses Rezept ist eine sahnige Haselnussmilch mit etwas weniger Wasser als gewöhnlich aufgesetzt.

Rohes Kakaopulver kann auch durch normalen Kakao ersetzt werden. Anstelle der Kakaonibs passen auch Schokostückchen von veganer Schokolade – oder, wenn euch das ganz egal ist von ganz normaler handelsüblicher Schokolade mit Kuhmilch. Improvisieren ist erlaubt. Eventuell benötigt ihr auch eine dritte Avocado, falls ihr sehr kleine erwischt.

Als Deko passen weitere Kakaonibs oder auch Granatapfelkerne – die sind sehr lecker zu der Avocadocreme. Anders als eine herkömmliche Mousse au Chocolat wird die Avocadocreme nicht ganz so locker-fluffig. Man kann aber versuchen, die Mousse mit einem Espuma-Siphon aufzuschäumen.

Bon Appetit!

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